Erfolgreicher Suppentag in Altenrhein

setzt Zeichen für globale Gerechtigkeit
Bereits zum zweiten Mal organisierten die Religionsschülerinnen und -schüler der 5. und 6. Klasse gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Regula Stricker Bosshart den Suppentag in Altenrhein – und erneut wurde der Anlass zu einem vollen Erfolg. Über 120 Besucherinnen und Besucher nahmen teil und genossen einen Anlass, der Gemeinschaft, Genuss und Nachdenken miteinander verband.
Für das leibliche Wohl sorgten köstlichen Suppen von der Rüsterei in Rorschach.
Auch inhaltlich setzte der Suppentag starke Akzente: Die Tische waren nach Kontinenten aufgestellt, um die Verteilung der Weltbevölkerung sichtbar zu machen. Eine eindrückliche Aktion mit einer Schatztruhe voller Schoggigoldstücke veranschaulichte zusätzlich die globale Ungleichheit. Die "Reichtümer" wurden nicht nach Bevölkerungszahl, sondern nach Wohlstand verteilt – ein starkes Bild dafür, dass dort, wo viele Menschen leben, nicht automatisch viel Vermögen vorhanden ist. Die ungleiche Verteilung des Reichtums wurde so für alle greifbar.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der diesjährigen ökumenischen Kampagne von "Brot für alle" und Fastenaktion. Unter dem Motto "Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen" wurde den Gästen vermittelt, wie zentral der Zugang zu vielfältigem Saatgut ist. Saatgut bedeutet weit mehr als Nahrung: Es steht für Hoffnung, Überleben und Zukunft. Die Vielfalt ist entscheidend im Kampf gegen Hunger und Armut, bildet die Grundlage für gesunde Ernährung und hilft, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
Mit grosser Begeisterung servierten die Kinder die Speisen und freuten sich über die zahlreichen Gäste. Besonders erfreulich war auch der Spendenertrag: Insgesamt kamen Fr. 1025.60 zusammen – ein wertvoller Beitrag für die unterstützten Projekte.
Der Suppentag im Altenrhein war somit ein rundum gelungener, geselliger Anlass, der nicht nur kulinarisch überzeugte, sondern auch wichtige Impulse für ein bewusstes und solidarisches Miteinander setzte.
Regula Stricker Bosshart